e-Mobilität

Meine wortwörtliche Reise in die e-Mobilität begann am 28. Juli 2017 mit dem Kauf meines Volkswagen e-Golfs. Das Auto war ein Vorführwagen des Autohaus Linke in Crailsheim und ich habe es mit etwa 9.000 km Laufleistung übernommen.

Mir war damals klar, dass ich nicht die Abgase von meinem Auto zu einem Kraftwerk verschieben möchte (siehe Cartoon unten), sondern möglichst viel eigenproduzierten Photovoltaikstrom in meinem Elektro-Auto verfahren möchte. Dazu findet ihr mehr im Bereich Energie.

 - (Auto, Physik, Umwelt)

Mein Fahrprofil:

Wichtig beim Kauf eines Elektro-Autos ist, dass man weiß, wofür man es verwenden möchte. Da meine Frau und ich beide berufstätig sind und auf dem Land leben, schafften wir uns 2 Autos an; eines davon ein Elektro-Auto. Die Fahrstrecken waren schnell klar: zur Arbeit und zurück an Werktagen 40 km/Tag und kürzere Strecken mit den Kindern (Besuch bei Freunden, Arztbesuch, Hobbies, etc) eventuell nochmals 20 km/Tag. Damit sollten die angegebenen 180 km Reichweite meines Golfs ohne Probleme reichen. Tut es auch!

Meine Erfahrung mit der Reichweite

Die angezeigten 180 km Reichweite sind für mein obiges Fahrprofil absolut ausreichend, da ich selbst mit Abstechern nach der Arbeit, um Besorgungen zu erledigen, normalerweise nicht mehr als 60 – 80 km an einem Tag fahre. Ausserdem habe ich die Möglichkeit mein Auto direkt in der eigenen Garage aufzuladen.

Allerdings gibt es tatsächlich einen Unterschied bei der Reichweite in den unterschiedlichen Jahreszeiten. Im Winter benutze ich gerne sowohl die Sitzheizung als auch die Heizung/Klimaanlage. Dies reduziert die Reichweite, so wie die Aussentemperatur, die die verfügbare Kapazität schrumpfen läßt. Nichtsdestotrotz fahre ich (bzw. meine Frau 😉 ) das e-Auto jetzt seit über 45.000 km und fast 4 Jahre und was die absolut richtige Entscheidung, diesen Schritt zu machen.

Ich lade das Auto mit meiner Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einem Akku, damit ich die selbstproduzierte Energie abends, nach der Arbeit auch benutzen kann.


Teil 2 meiner Mobilitätswende

Mit Stand 01.12.2021 haben wir nun auch unsere Diesel-Familienkutsche durch ein BEV ersetzt. Fahrzeugtechnisch sind wir ab jetzt nur noch vollelektrisch unterwegs.

Nach all den positiven Erfahrungen mit unserem e-Golf, haben wir unseren Erstwagen mit einem Skoda Enyaq iV 60 ersetzt. Das Fahrzeug haben wir bei Rhein Wupper Automobile in Leverkusen gekauft.

Mit unserem Enyaq werden wir die Langstrecken-Tauglichkeit der Elektro-Mobilität testen. Erste Erfahrung heute: Raststätte angefahren, 3x Ionity Charger frei, 1x EnBW Charger frei. Per App freigeschaltet und ohne Problem auf 80% geladen. So muss das gehen. 😀

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